CeBIT 2012 war ein Erfolg

Dr. Bernhard Volz vom Lehrstuhl 'Angewandte Informatik
IV' der Universität Bayreuth stellte auf der CeBIT 2012 eine
neu entwickelte Prozessmodellierungssoftware vor

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„Das Interesse war wirklich überwältigend!“ So fasst Dr. Bernhard Volz vom Lehrstuhl Angewandte Informatik IV der Universität Bayreuth seine Messeeindrücke zusammen. Am Gemeinschaftsstand 'Bayern Innovativ' in der Messehalle 26 konnte er eine spezielle, neu konzipierte Modellierungssoftware präsentieren. Mit ihr können im Rahmen der Entwicklung von IT-Systemen die Anforderungen, Arbeitsabläufe sowie Systemlandschaften und Nutzungsvarianten mit speziell auf die Bedürfnisse eines Kunden abgestimmten Mitteln dargestellt werden. Das Ziel dabei: Anforderungen und Entwicklungsansätze zum einen durch eine angepasste Darstellung besser mit Kunden strukturiert zu erfassen, zum anderen Fehler und Missverständnisse möglichst früh aufdecken zu können. Je früher eine solche Ko

nsolidierung erfolgt, desto besser ist dies für den späteren Projektverlauf. Denn viele Softwareentwicklungsprojekte scheitern, wenn die Anforderungen im Vorfeld nur unpräzise definiert werden. Eine Software also, die es Entwicklern und Kunden deutlich leichter macht, auf einen Nenner zu kommen. Vor allem weil durch die Möglichkeit künftige Prozesse auf den jeweiligen Kunden angepasst klar darstellen zu können, viel Zeit und damit Geld gespart werden kann. Auch deshalb zeigten sich laut Dr. Volz die Gesprächspartner vor Ort so begeistert. „Es war wirklich beeindruckend wie positiv unsere Software aufgenommen wurde. Und wie fundiert die Gespächspartner waren,“ so Dr. Volz weiter. Denn: „Für uns steht es im Vordergrund, die Software in Kooperation mit Partnern aus Industrie und Forschung weiter zu entwickeln. Partner, die wir hier vielleicht schon gefunden haben und die von unserer Entwicklung beeindruckt waren“.

Hintergrund: Die am Lehrstuhl für Angewandte Informatik IV entwickelte Modellierungssoftware ist eine Anwendung für Softwareentwickler zur Erstellung und Nutzung domänenspezifischer Modellierungssprachen. Diese Art von Sprachen erlauben Aspekte von Anwendungssystemen so zu beschreiben, dass Interpretationsspielräume und Lücken geschlossen werden, die Beschreibung selbst aber für Kunden leicht verständlich bleibt. Durch die Anwendung neuartiger Methoden lässt sich zudem der Aufwand für Erstellung und Einsatz einer solchen Sprachen stark reduzieren.

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