Am 26. April war es wieder soweit — verschiedene Lehrstühle der Universität Bayreuth öffneten ihre Türen für den Girls’ Day, um den Mädchen drei Stunden lang einen MINT-Bereich näher zu bringen. Beim „Optimierungslabor“ des Lehrstuhls für Wirtschaftsmathematik konnte zu verschiedenen Problemstellungen, wie z.B. Sudoku und Routenplanung gearbeitet werden. Der Lehrstuhl der Didaktik für Physik bot die Möglichkeit beim Workshop „Nichtlineare Wasserwellen im Wellenkanal (Beispiele moderner Physik)“ selbst Wellen zu erzeugen und verschiedene Messgeräte und Messtechniken auszuprobieren. Einen Einblick in „Produktdesign und Fertigung“ erhielten die Mädchen beim Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD, wobei sie mit einer 3D CAD-Software Gegenstände modellieren und ein Schmuckstück mithilfe moderner Werkzeugmaschinen fertigen lassen konnten. Der Lehrstuhl Angewandte Informatik IV zeigte bei dem Kurs „Wie man schnell und fairer ist — Probleme einfach mal clever lösen“ wie man viele Alltagsprobleme schneller und sogar besser lösen kann, wenn man sich vorab die richtigen Gedanken macht, beispielweise wie man am schnellsten eine CD-Sammlung sortiert. In verschiedenen Knobelaufgaben konnten die Mädchen hierbei erleben, dass Informatik nicht nur Computer und Technik ist, sondern überall Anwendung finden kann.

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Auch der Lehrstuhl Angewandte Informatik III – Robotik und Eingebettete Systeme beteiligte sich dieses Jahr wieder an dem Girls’ Day. 35 Mädchen der Klassenstufen 5 bis 9 entschieden sich dafür, einem kleinen Roboter innerhalb des Programms „RoboMind“ Leben einzuhauchen und diesen mithilfe von Programmierbefehlen auf unterschiedliche Arten über den Bildschirm zu bewegen. Auch ohne Programmier-Vorkenntnisse wurden die Mädchen schrittweise zu schwierigeren Aufgaben hingeführt, so dass diese am Ende des Workshops bereits wichtige Programmierkonzepte wie z.B. bedingte Anweisungen oder Schleifen umsetzen konnten. Die Betreuerinnen Maria Hänel und Antje Ober kamen mit dem Workshop zügig voran, da besonders interessierte und pfiffige Mädchen anwesend waren. So blieb am Ende sogar noch etwas Zeit übrig, um in einem kleinen Vortrag einen Ausblick auf spannende Berufsfelder zu geben, in denen auch programmiert wird. Die abschließende Führung durch das Roboterlabor ermöglichte den Mädchen den Kontakt mit einem echten Roboter, der später auch einmal im Heimgebrauch zum Einsatz kommen soll.

Die Veranstaltung endete wie im letzten Jahr um 12:15 Uhr. Die Mädchen aller Workshops konnten anschließend noch die Gelegenheit nutzen, zusammen mit ihren BetreuerInnen die Mensa zu besuchen und den Campus zu besichtigen.

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Der Girls’ Day wurde von dem Campus-TV begleitet. Die Berichterstattung hierfür ist selbstverständlich online verfügbar.

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