Berufliche Perspektiven

Die Informatik spielt für die zukünftige Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland eine wichtige Rolle. Dies unterstreicht beispielsweise die Potsdamer Initiative der Bundesregierung für den IKT-Standort Deutschland: Deutschland soll als IKT-Standort zur Weltspitze kommen (Memorandum vom 18.12.2006). Um dies zu erreichen, bedarf es einer Verbreiterung der Hochschulausbildung mit höchstem Qualitätsanspruch. Nur dann lässt sich die hohe Nachfrage in Industrie, Wirtschaft und Verwaltung nachhaltig befriedigen.

Der Bachelorstudiengang Informatik qualifiziert für ein breites Spektrum von beruflichen Tätigkeiten, z.B. in Großunternehmen der IT-Branche, in öffentlichen Verwaltungen, in Softwarehäusern, in Banken und Versicherungen, aber auch in Unternehmen, die Hard- und Software in eingebetteten Systemen einsetzen (z.B. im Automobil- oder im Flugzeugbau). Dabei dominieren Arbeitsplätze in der Softwareentwicklung, für die neben den fachlichen Fähigkeiten auch Schlüsselkompetenzen z.B. im Management und in der Teamarbeit von entscheidender Bedeutung sind.

Die Einstellungschancen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt für qualifizierte Informatiker sind nach wie vor sehr gut und haben sich in der Vergangenheit als krisensicher auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten erwiesen. Branchenverbände prognostizieren darüber hinaus auch für den Standort Deutschland einen Fachkräftemangel im Ingenieurbereich. Dieses schließt den Softwarebereich mit ein. Insbesondere in den Entwicklungsabteilungen von mittleren und großen Unternehmen aber auch als freiberufliche Berater werden Informatiker gesucht.

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