Zielsetzung

Der Bachelorstudiengang Informatik vermittelt einen berufsqualifizierenden Abschluss, der auf breiter Front grundständige Kompetenzen sowohl in der Praktischen als auch in der Theoretischen Informatik vermittelt. Durch einen hohen Anteil von Wahlmodulen bietet der Studiengang aber auch ausreichend Gelegenheit zur Vertiefung. Das Angebot an Lehrveranstaltungen in der Informatik wird durch Veranstaltungen in der Mathematik, im Anwendungsfach sowie im Studienbereich Studium Generale ergänzt. Der Bachelorgrad befähigt nicht nur für eine unmittelbar nach dem Bachelorstudium ausgeübte berufliche Tätigkeit, sondern qualifiziert auch für ein weiterführendes, forschungsorientiertes Masterstudium.

Der Studiengang soll die Absolventen zu erfolgreicher Tätigkeit über das gesamte Berufsleben hinweg befähigen. Daher besteht die Notwendigkeit, den Studierenden nicht nur gegenwartsnahe Inhalte zu vermitteln, sondern auch theoretisch untermauerte Konzepte und Methoden, die über aktuelle Trends hinweg Bestand haben. Insbesondere werden Kompetenzen in folgenden Feldern vermittelt: Formale, algorithmische, mathematische Kompetenzen; Analyse-, Design-, Realisierungs- und Projekt-Management-Kompetenzen; Technologische Kompetenzen; Fachübergreifende Kompetenzen; Methodenkompetenzen; sowie soziale Kompetenzen und Selbstkompetenz.

Gegenüber dem Typ-2-Bachelorstudiengang Angewandte Informatik wurde der Umfang des Anwendungsfachs zugunsten der Informatik deutlich reduziert. Die Ausbildung im Anwendungsfach verfolgt eine andere Zielsetzung als in der Angewandten Informatik: Primär werden die Terminologie und Methodik eines Anwendungsfachs vermittelt, so dass Informatiker allgemeine Kompetenzen im anwendungsbezogenen Arbeiten erwerben, die auf andere Anwendungsgebiete übertragbar sind.

Mit der Einführung des Bachelorstudiengangs Informatik ergänzt das Institut für Informatik sein Lehrangebot, so dass nun im Bachelor- und im Masterbereich Typ-1- und Typ-2-Studiengänge parallel angeboten werden.

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