Aufbau des Masterstudiengangs

Der Master ist als konsekutiver Studiengang konzipiert und setzt die im Bachelor vermittelten Grundlagen in der Informatik, der Mathematik und dem Anwendungsfach Bio-, Ingenieur- oder Umweltwissenschaften voraus. Während der Bachelorstudiengang durch einen hohen Anteil an Pflichtmodulen zur Vermittlung von Grundlagen gekennzeichnet ist, bietet der Masterstudiengang den Studierenden die Möglichkeit, sich in einem Gebiet eigener Wahl gezielt zu vertiefen. Daher ist der Anteil der Pflichtmodule nur noch gering. Die im Masterstudiengangstudiengang angebotenen Module sind forschungsnah konzipiert und haben nach Möglichkeit einen unmittelbaren Bezug zu den Forschungsschwerpunkten der Dozenten.

Das Masterstudium lässt sich grob in zwei Phasen aufteilen:

  • In Phase 1 (1. und 2. Semester) werden Module in der Informatik und im Anwendungsfach (in der Regel Vorlesungen und begleitende Übungen) angeboten, um den Studierenden eine Vertiefung in beiden Gebieten zu ermöglichen. Module aus der Mathematik werden nur noch angeboten, soweit dies für die Vertiefungsmodule erforderlich ist.
  • In Phase 2 (3. und 4. Semester) werden Methoden aus der Informatik und dem Anwendungsfach auf wissenschaftlich anspruchsvolle Problemstellungen angewendet. Im Mittelpunkt dieser Phase stehen Seminare, Praktika und die Masterarbeit. Diese Phase dient zum weiteren Ausbau der interdisziplinären Ausbildung. Darüber hinaus spielt sie eine entscheidende Rolle für die Qualifizierungsziele des Masterstudiengangs.

Den Abschluss und Höhepunkt bildet die Masterarbeit. Sie ist der entscheidende Baustein, um die Qualifikationsziele des Masterstudiums zu erreichen, und geht in Anspruch und Umfang deutlich über die Bachelorarbeit hinaus. Durch selbstorganisiertes, planmäßiges, wissenschaftliches Arbeiten in der Masterarbeit, ergänzt durch die Bearbeitung anspruchsvoller Problemstellungen im Praktikum, qualifizieren sich die Absolventen sowohl für eine wissenschaftliche Laufbahn als auch für die Übernahme von Führungspositionen.

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