Teilbereiche

Im Teilbereich Informatik sind Studienleistungen im Umfang von mindestens 95 Leistungspunkten zu erbringen. In den Studienleistungen müssen zwei oder drei Projektmodule aus mindestens zwei Fachgebieten mit einem Gesamtumfang von 30 Leistungspunkten sowie eine Masterarbeit im Umfang von 30 Leistungspunkten enthalten sein. Die Note der Masterarbeit fließt mit doppeltem Gewicht der Leistungspunkte in die Endnote ein.

Zum Teilbereich Anwendung gehören fachübergreifende Vertiefungen in einem der Anwendungsbereiche Mathematik, Physik, Biochemie, Geo-, Rechts-, Wirtschafts-, Medien- oder Ingenieurwissenschaften. In dem gewählten Anwendungsbereich sind mindestens 15 Leistungspunkte zu erbringen. Die Anwendungsmodule dienen zur Einführung in das jeweilige Fach und in die entsprechende Fachterminologie. Im Gegensatz dazu vermittelt der bestehende Masterstudiengang Angewandte Informatik das gewählte Anwendungsgebiet in viel weiterem Umfang und größerer Tiefe. Die dazu notwendigen Voraussetzungen stellen derzeit eine große Zugangshürde für externe Studenten dar. Insofern weicht das Konzept im Anwendungsgebiet des neuen Masterstudiengangs stark vom bisherigen Masterstudiengang Angewandte Informatik ab.

Im Teilbereich Studium Generale sind Studienleistungen zu sprachlichen und überfachlichen Schlüssel­kompetenzen im Umfang von mindestens 10 Leistungspunkten zu erbringen. Dazu gehören beispielsweise Kompetenzen in freier Rede, im Verfassen und Präsentieren in englischer bzw. deutscher Fremdsprache sowie Fachwissen in den Bereichen Wissenschaftstheorie, Projektmanagement und Interkulturelle Kommunikation. Als Bedingung der hierbei zu wählenden Module wird eine inhaltliche Nähe und Relevanz für das Masterstudium vorausgesetzt.

Das Curriculum enthält nur einen sehr geringen Anteil Pflichtmodule, um den Studierenden eine individuelle Vertiefung zu ermöglichen. Aus dem gleichen Grund wird den Studierenden ein breites Spektrum von Modulen sowohl in der Informatik als auch in der Anwendung angeboten. Auf diese Weise wird berücksichtigt, dass die Studierenden aus dem Inland und dem Ausland unterschiedliche Vorkenntnisse mitbringen.

Die angebotenen Module liegen in der Informatik ausschließlich und in den Anwendungen überwiegend auf Masterniveau. Darüber hinaus werden in den Anwendungen auch einige Module aus Bachelorstudiengängen angeboten. Diese können nur von Studierenden gewählt werden, die diese Module oder Module mit vergleichbaren Inhalten nicht bereits im Bachelorstudium absolviert haben. Durch diese Konstruktion soll es den Studierenden ermöglicht werden, bei entsprechendem Interesse ein Anwendungsfach zu wählen, das sie zuvor nicht oder nicht intensiv studiert haben.

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